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Allgemein Pressemitteilung

SPDbasic Mehr Mitwirkung auf kommunaler Ebene

Ideen für mehr Mitwirkung auf kommunaler Ebene
Gemeinsam vor ORT und SPDplusplus

Mehrwert durch Mitarbeit

Stärke deine Stärken und unterstütze die,

die stärker werden wollen

Kommunalpolitik ist der WERT

Die schleswig-holsteinische SPD hat ein großes Pfund mit dem sie in jedem Wahlkampf wuchern sollte. Das ist das Wissen unserer Kommunalpolitik. Für neue Mitglieder ist es jedoch schwer an dieses Wissen heranzukommen. Dieses Erfahrungs- und Prozesswissen verlieren wir immer wieder, wenn „alte Hasen“ aussteigen. Neue Mitglieder werden oft ins „kalte Wasser“ geworfen, wenn Sie Ämter übernehmen. Ein großes Ziel unseres Veränderungsprozesses im Land sollte es sein dieses Wissen zu erhalten und zu vermitteln. Wir können nur gut sein, wenn wir wissen was wir können. Also müssen wir unsere Kompetenzen darlegen, und austauschen.

Methodisch-Didaktisches Handeln auf verschiedenen Ebenen

Wir müssen in mehreren Schritten und Ebenen arbeiten. Die innerparteiliche Bildungspolitik ist gut aufgestellt, aber nicht für jeden barrierefrei zu nutzen. Ein Parallelangebot im Bereich des „Blended learning“ kann da ergänzen und eine neue Zwischenebene schaffen.

„Netzwerken“, ist angesagt. Keine politische Gliederung in Schleswig-Holstein verfügt über ein ähnlich gutes und kompetentes Netzwerk an Fachleuten wie wir es haben. Die Wählervereinigungen sind uns auf diesem Feld ebenso unterlegen, wie die konservativen Parteien. Eine digitale Plattform zum Lernen und Austauschen werden wir etablieren, um uns zu vernetzen.

Wir geben Antworten auf organisatorische und Satzungsfragen in der Kommunalpolitik. Wo finde ich die Gemeindeordnung, welche Fristen sind zu beachten, wie funktioniert das Kassensystem. Wir tauschen Anträge und Textbausteine aus, sichern uns gegenseitig solidarisch ab.

Alter Wein in neuen Schläuchen?

Wir gestalten Transparenz durch neue Strukturen in den Ortsvereinen. Ortsvereinssitzungen sollen generell öffentlich stattfinden, Finanz- und Personalentscheidungen nichtöffentlich. Eine Quotierung durch Stammdelegierte, die durch Mitglieder unterstützt werden, die Antragsrecht haben, wird die Kreisorganisationen stärken. Der Landesverband nimmt seine Verantwortung auf und unterstützt Bereiche besonders dort durch Hauptamtliche, wo keine Abgeordnetenbüros zur Verfügung stehen. Die SPD Schleswig-Holstein organisiert sich solidarisch.

Wir ermöglichen einen „digitalen Ortsverein“, der allen Mitgliedern Teilhabe ermöglicht, die nicht regelmäßig Sitzungen teilnehmen können.

Wir stärken das Miteinander und arbeiten vertrauensvoll zusammen. Die Sozialdemokratie ist seit jeher eine Phalanx für die kleinen und mittleren Einkommen. Darum werden wir unseren nichtakademischen Nachwuchs besonders ausbilden, um einen besseren Spiegel der Gesellschaft darzustellen.

Niederschwellige Angebote!

Wir ermöglichen themenorientiertes Arbeiten in Arbeitsgruppen, die als gleichwertige Gliederungen anerkannt werden. Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass politische Mitstreiter sich den alten Spruch „kleister erst mal ein paar Jahre, ehe du was wirst“, anhören wollen. Viele möchten sich einfach nur interessensorientiert einbringen, ohne gleich auf Listen zu stehen.

Eine Bewegung die sich bewegt

Von etwas ca. 32 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten erreichen wir nicht einmal eine halbe Millionen Menschen um sie zur politischen Mitarbeit zu ermutigen. Wir brauchen zwingend niedrigschwellige Angebote für alle Arbeits- und Bildungsbereiche in unserer Gesellschaft, damit wir wieder als eine Bewegung wahrgenommen werden. Eine demokratische Legitimation all unserer Beschlüsse steht bei einer Repräsentanz von knapp 1,5 Prozent der arbeitenden Bevölkerung wahrlich in Frage. Wir erkennen das, und steuern dagegen.

Unsere Arbeitsgemeinschaften leisten ihren Beitrag für ein niederschwelliges Angebot. Wir wertschätzen dieses und unterstützen die Arbeitsgemeinschaften mit dem Hauptamt.

 

 

 

 

7 Antworten auf „SPDbasic Mehr Mitwirkung auf kommunaler Ebene“

“… auf die normalen Menschen zugehen und ZUHÖREN” ? Gut, das kann man fordern. Genauso wichtig ist jedoch, dass ich mit einem Problem auf die Partei zugehe. Vielleicht ist gerade dein Problem der Zündfunke! In meinem Wohnort habe ich mich vor 2 Jahren in das Thema “ärztliche Versorgung” eingearbeitet, eine Facebook-Gruppe “Ärzte für Wolfstein” gegründet, Zeitungsberichte in der “Rheinpfalz” und eine Bürgerversammlung mit Vertretern der KV und des Klinikums Kaiserlautern abgehalten. Die Parteien sind so satt und so beschäftigt, dass außer der CDU niemand “versucht hat”, auf diesen Zug aufzuspringen. Keine andere Partei hat den Kontakt zu mir oder die Diskussion gesucht! Thomas Braun, ich muss dir jetzt doch zustimmen – die Parteien müssen “mehr auf die normalen Menschen zugehen und zuhören!”

Frage an Dirk Diedrich:

Du hättest mich doch nicht bei dieser Aktion hängengelassen?

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