Dirk Diedrich

Sozialdemokrat

4. Oktober 2018

Allgemein
Thesenpapier Solidarität 2030

Dirk Diedrich
Foto: Dirk Jacobs

Die Sozialdemokratie hat sich früher immer dadurch aus­geze­ich­net, dass sie im JETZT Ideen und Vorschläge hat­te, wie eine sol­i­darische Gesellschaft in 20 Jahren gemein­sam leben kann. Diesen Willen zur Gestal­tung müssen wir zurück­gewin­nen. Mein The­sen­pa­pi­er Sol­i­dar­ität 2030 ist radi­al und in Teilen gewagt. Es ist eine Seite, nicht 400 Seit­en Geschwurbel.

Thesen:

  • Wenn Du krank bist, dann bist Du automa­tisch Kranken­ver­sichert, denn wir wer­den eine steuer­fi­nanzierte Krankenkassen­struk­tur auf­bauen, die jeden Men­schen gle­ich wertschätzt und ihm hil­ft. Pri­vate Ergänzun­gen sind möglich.
  • Wenn du alt bist, wer­den wir Dir eine Rente zahlen von der du auskömm­lich leben kannst. Du musst Dir keine Sor­gen machen, denn wir besteuern Renten nicht. Durch steigende Löhne wer­den wir Dir helfen, dass Dir keine Armut dro­ht.
  • Wir wer­den ein neues Sozial­sys­tem auf­bauen, das Men­schen, die sich fort­bilden wollen genau den sel­ben “Lohn” zahlt als wenn sie nor­mal arbeit­en. Jed­er Men­sch erhält, wenn er kein Einkom­men hat sank­tions­frei Hil­fe vom Staat, sodass er ober­halb des Exis­tenzmin­i­mums leben kann.
  • Steuern wer­den nach Leis­tungs­fähigkeit erhoben. Dabei ist es unab­hängig, ob mit den eige­nen Hän­den geleis­tet wird, oder aber durch Kap­i­taler­trag.
  • Wir ver­sich­ern keine Arbeit­slosigkeit mehr. Wir fördern Arbeit steuer­fi­nanziert, so zahlen alle. Auch diejeni­gen, die durch Ratio­nal­isierung Arbeit­skräfte eins­paren.
  • Du sollst gut Leben und Wohnen. Darum bauen wir Woh­nun­gen für Arbei­t­ende und Men­schen ohne Einkom­men. Wir lehnen “Ghet­tos” ab. Nur gemein­sam sind wir stark.
  • Du wirst in unserem Land Bil­dung vom ersten bis zum let­zten Tag kosten­frei erhal­ten. Bil­dung ist der wichtig­ste Schlüs­sel für eine starke Gesellschaft und eine starke Volk­swirtschaft.
  • Wir wer­den immer weniger in Deutsch­land, darum brauchen wir ein durch­dacht­es Ein­wan­derungskonzept. Das Grun­drecht auf Asyl bleibt davon ausgenom­men. Jed­er ver­fol­gte Men­sch kann sich in unserem Land sich­er fühlen und sich aus­ruhen.
  • Wenn Du später mal alt bist, dann sor­gen wir in staatlichen Pflege­heimen dafür, dass Du täglich die Ver­sorgung erfährst die man mit dem Wort “wertschätzend” beschreiben kann.

To be con­tin­ued… disku­tiert doch auch mal solch ein The­sen­pa­pi­er.

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6 Kommentare

  1. Wir schützen Kinder kon­se­quent vor kör­per­lich­er und sex­ueller Aud­beu­tung.
    Wir unter­stützen Frauen darin, mehr gesellschaftliche, finanzielle und ooli­tis­che Teil­habe zu ver­wirk­lichen durch gezielte indi­vidu­elle beru­fliche Förderung, Aus­bau von KiTas und KiGä, erle­ichtern­der — finanziell aus­geglich­en­er -Elternzeit etc.

  2. Nur Aus­gaben über Steuern. Glaubt heute nie­mand mehr.

  3. ddiedrich sagt:

    Schw­er vorstell­bar, ich weiß! Die Haupt­last aller Sozial­sys­teme wird immer noch durch Erwerb­sar­beit getra­gen, obwohl diese seit Jahren im Aufkom­men rück­läu­fig ist. Ein AG, der Ratio­nal­isiert zahlt nix mehr ein.

  4. - Wenn Du gute Ideen hast, helfen wir Dir durch eine aus­geze­ich­nete Infra­struk­tur, guter Beratung und eine Weile mit einem Min­desteinkom­men diese in die Tat umzuset­zen!

  5. Wenn Du Kinder hast, arbeit­en wir daran, dass diese auch im Alter noch eine intak­te Natur vorfind­en kön­nen, weil wir kon­se­quent Naturschutz betreiben wer­den!

  6. Arbeitswelt und Dig­i­tal­isierung, auch im europäis­chen Kon­text. Die größte (innen-) poli­tis­che Her­aus­forderung der Zukun­ft. Was bietet die SPD?

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