Dirk Diedrich

Sozialdemokrat

9. Oktober 2017

Allgemein/Pressemitteilung
SPDbasic Mehr Mitwirkung auf kommunaler Ebene

Dirk Diedrich
Dirk Diedrich | Foto: Steffen Voß

Ideen für mehr Mitwirkung auf kom­mu­naler Ebene
Gemein­sam vor ORT und SPDplus­plus

Mehrw­ert durch Mitar­beit

Stärke deine Stärken und unter­stütze die,

die stärk­er wer­den wollen

Kommunalpolitik ist der WERT

Die schleswig-hol­steinis­che SPD hat ein großes Pfund mit dem sie in jedem Wahlkampf wuch­ern sollte. Das ist das Wis­sen unser­er Kom­mu­nalpoli­tik. Für neue Mit­glieder ist es jedoch schw­er an dieses Wis­sen her­anzukom­men. Dieses Erfahrungs- und Prozess­wis­sen ver­lieren wir immer wieder, wenn „alte Hasen“ aussteigen. Neue Mit­glieder wer­den oft ins „kalte Wass­er“ gewor­fen, wenn Sie Ämter übernehmen. Ein großes Ziel unseres Verän­derung­sprozess­es im Land sollte es sein dieses Wis­sen zu erhal­ten und zu ver­mit­teln. Wir kön­nen nur gut sein, wenn wir wis­sen was wir kön­nen. Also müssen wir unsere Kom­pe­ten­zen dar­legen, und aus­tauschen.

Methodisch-Didaktisches Handeln auf verschiedenen Ebenen

Wir müssen in mehreren Schrit­ten und Ebe­nen arbeit­en. Die inner­parteiliche Bil­dungspoli­tik ist gut aufgestellt, aber nicht für jeden bar­ri­ere­frei zu nutzen. Ein Par­al­le­lange­bot im Bere­ich des „Blend­ed learn­ing“ kann da ergänzen und eine neue Zwis­ch­enebene schaf­fen.

„Net­zw­erken“, ist ange­sagt. Keine poli­tis­che Gliederung in Schleswig-Hol­stein ver­fügt über ein ähn­lich gutes und kom­pe­tentes Net­zw­erk an Fach­leuten wie wir es haben. Die Wäh­lervere­ini­gun­gen sind uns auf diesem Feld eben­so unter­legen, wie die kon­ser­v­a­tiv­en Parteien. Eine dig­i­tale Plat­tform zum Ler­nen und Aus­tauschen wer­den wir etablieren, um uns zu ver­net­zen.

Wir geben Antworten auf organ­isatorische und Satzungs­fra­gen in der Kom­mu­nalpoli­tik. Wo finde ich die Gemein­de­ord­nung, welche Fris­ten sind zu beacht­en, wie funk­tion­iert das Kassen­sys­tem. Wir tauschen Anträge und Textbausteine aus, sich­ern uns gegen­seit­ig sol­i­darisch ab.

Alter Wein in neuen Schläuchen?

Wir gestal­ten Trans­parenz durch neue Struk­turen in den Ortsvere­inen. Ortsvere­inssitzun­gen sollen generell öffentlich stat­tfind­en, Finanz- und Per­son­alentschei­dun­gen nichtöf­fentlich. Eine Quotierung durch Stam­mdelegierte, die durch Mit­glieder unter­stützt wer­den, die Antragsrecht haben, wird die Kreisor­gan­i­sa­tio­nen stärken. Der Lan­desver­band nimmt seine Ver­ant­wor­tung auf und unter­stützt Bere­iche beson­ders dort durch Haup­tamtliche, wo keine Abge­ord­neten­büros zur Ver­fü­gung ste­hen. Die SPD Schleswig-Hol­stein organ­isiert sich sol­i­darisch.

Wir ermöglichen einen „dig­i­tal­en Ortsvere­in“, der allen Mit­gliedern Teil­habe ermöglicht, die nicht regelmäßig Sitzun­gen teil­nehmen kön­nen.

Wir stärken das Miteinan­der und arbeit­en ver­trauensvoll zusam­men. Die Sozialdemokratie ist seit jeher eine Pha­lanx für die kleinen und mit­tleren Einkom­men. Darum wer­den wir unseren nich­takademis­chen Nach­wuchs beson­ders aus­bilden, um einen besseren Spiegel der Gesellschaft darzustellen.

Niederschwellige Angebote!

Wir ermöglichen the­menori­en­tiertes Arbeit­en in Arbeits­grup­pen, die als gle­ich­w­er­tige Gliederun­gen anerkan­nt wer­den. Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass poli­tis­che Mit­stre­it­er sich den alten Spruch „kleis­ter erst mal ein paar Jahre, ehe du was wirst“, anhören wollen. Viele möcht­en sich ein­fach nur inter­essen­sori­en­tiert ein­brin­gen, ohne gle­ich auf Lis­ten zu ste­hen.

Eine Bewegung die sich bewegt

Von etwas ca. 32 Mil­lio­nen sozialver­sicherungspflichtig Beschäftigten erre­ichen wir nicht ein­mal eine halbe Mil­lio­nen Men­schen um sie zur poli­tis­chen Mitar­beit zu ermuti­gen. Wir brauchen zwin­gend niedrigschwellige Ange­bote für alle Arbeits- und Bil­dungs­bere­iche in unser­er Gesellschaft, damit wir wieder als eine Bewe­gung wahrgenom­men wer­den. Eine demokratis­che Legit­i­ma­tion all unser­er Beschlüsse ste­ht bei ein­er Repräsen­tanz von knapp 1,5 Prozent der arbei­t­en­den Bevölkerung wahrlich in Frage. Wir erken­nen das, und steuern dage­gen.

Unsere Arbeits­ge­mein­schaften leis­ten ihren Beitrag für ein nieder­schwelliges Ange­bot. Wir wertschätzen dieses und unter­stützen die Arbeits­ge­mein­schaften mit dem Haup­tamt.

 

 

 

 

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6 Kommentare

  1. Ihr benötigt im “Mit­tel­bau” mehr Men­schen und weniger Berufs­funk­tionäre. Und Ihr müßt mehr auf die nor­malen Men­schen zuge­hen und ZUHÖREN.

    • Michael Josef Rittel sagt:

      “… auf die nor­malen Men­schen zuge­hen und ZUHÖREN” ? Gut, das kann man fordern. Genau­so wichtig ist jedoch, dass ich mit einem Prob­lem auf die Partei zuge­he. Vielle­icht ist ger­ade dein Prob­lem der Zünd­funke! In meinem Wohnort habe ich mich vor 2 Jahren in das The­ma “ärztliche Ver­sorgung” eingear­beit­et, eine Face­book-Gruppe “Ärzte für Wolf­stein” gegrün­det, Zeitungs­berichte in der “Rheinpfalz” und eine Bürg­erver­samm­lung mit Vertretern der KV und des Klinikums Kaiser­lautern abge­hal­ten. Die Parteien sind so satt und so beschäftigt, dass außer der CDU nie­mand “ver­sucht hat”, auf diesen Zug aufzus­prin­gen. Keine andere Partei hat den Kon­takt zu mir oder die Diskus­sion gesucht! Thomas Braun, ich muss dir jet­zt doch zus­tim­men — die Parteien müssen “mehr auf die nor­malen Men­schen zuge­hen und zuhören!”

      Frage an Dirk Diedrich:

      Du hättest mich doch nicht bei dieser Aktion hän­gen­ge­lassen?

  2. Gle­ich welche Partei, die Häuptlinge sind der­art abge­hoben und weit weg.

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