Dirk Diedrich

Sozialdemokrat

10. Mai 2017

Allgemein/Pressemitteilung
Sozialdemokratie: Ein Manifest eines “Linken”

Dirk Diedrich
Foto: Dirk Jacobs

Die Sozialdemokratie in meinen Augen:

Die Sozialdemokratis­che Partei Deutsch­lands ist eine Inter­essensvertre­tung aller arbei­t­en­den, oder arbeitssuchen­den Men­schen, die in der Bun­desre­pub­lik Deutsch­land abhängig beschäftigt sind, oder sein wollen. Die Inter­essen der Arbeit­ge­ber wer­den gehört, vertreten und ver­standen, sind aber so lange den Inter­essen der abhängig beschäftigten Men­schen unter­ge­ord­net bis eine Gle­ichverteilung des gesamt vorhan­de­nen Kap­i­tals erstrit­ten ist.

Leitlinie der Sozialdemokratie

Die Sozialdemokratie achtet jeden Men­schen als gle­ich­w­er­tiges Indi­vidu­um. Alle Men­schen der Gesellschaft sind frei und gle­ichgestellt. Alle Men­schen haben gle­iche Teil­habe am Kap­i­tal der Gesellschaft. Diese Teil­habe ist unab­hängig von Herkun­ft, Glaube, oder per­sön­lichen und kör­per­lichen Ein­schränkun­gen.

Das Grundge­setz der Bun­desre­pub­lik Deutsch­land ist für den Demokratis­chen Sozial­is­mus Leit­faden und dessen Umset­zung und Ein­hal­tung ober­stes Ziel.

Würde, Gleichberechtigung, Gleichstellung, Teilhabe, Freiheit

Der abhängig beschäftigte Men­sch gibt mehr 2/3 sein­er Leben­szeit für den Staat und für die Arbeit­ge­berk­lasse. Der erwerb­stätige Men­sch hil­ft Kap­i­tal zu bilden und wertschöpft an der Volk­swirtschaft des Staates.

Wir Sozialdemokrat­en glauben, dass die Bewe­gung der Sozialdemokratie die Verpflich­tung hat alle Men­schen in die Lage zu ver­set­zen ihr Leben mit besten Bil­dungsmöglichkeit­en zu gestal­ten, das Arbeit­sleben abwech­slungsre­ich, erfol­gre­ich und erfüllt zu bestre­it­en und den Ruh­e­s­tand würde­voll zu genießen. Denn der Ruh­e­s­tand nach dem Arbeit­sleben, dass der Men­sch der All­ge­mein­heit zu einem großen Teil geschenkt hat, ist der Lohn für Leben­sar­beit­sleis­tung und nicht das Almosen welch­es ein aus­genutzter Men­sch vom Staat erhält.

Kostenlose Kinderbetreuung, kostenlose Bildung, wertschätzende Ausbildung, kostenloses Studium, kostenlose Weiterbildung, lebenswerte Rente, kostenlose Pflege

Der Staat trägt die Ver­ant­wor­tung für kosten­lose Bil­dung vom ersten Tag an. Jed­er Men­sch soll gle­ich seinen Wün­schen und den Wün­schen sein­er Ange­höri­gen kosten­los einen Weg beschre­it­en, der ihn an das Ziel sein­er Möglichkeit­en bringt. Unab­hängig von den finanziellen Möglichkeit­en sein­er Ange­höri­gen. Wir acht­en alle Men­schen gle­ich.

Erwerb­sar­beit soll Zeit Lebens immer aus­ge­wo­gene Gewinne für bei­de Seit­en haben. Genü­gend Lohn für ein Leben neben der Arbeit. Genü­gend Urlaub, genü­gend freie Zeit für Fam­i­lie. Der Staat trägt die Ver­ant­wor­tung für die Fam­i­lien. Echte Möglichkeit­en zur Weit­er­bil­dung und lebens­be­glei­t­en­dem Ler­nen fordere ich ein. Nur so kön­nen alle abhängig arbei­t­en­den Men­schen zu jed­er Zeit ihres Arbeit­slebens die opti­malen Erträge aus ihrer Arbeit­skraft ziehen. Neue Wege im Arbeit­sleben dür­fen keine finanziellen Brüche in der der Erwerb­s­bi­ografie sein. Der arbeit­nehmende Men­sch ist auch in Arbeitspausen ein gle­ich­w­er­tiges Mit­glied der Gesellschaft. Wir ändern unsere Köpfe nur durch unsere Sprache!

Starke Gewerkschaften, tarifliche Treue, staatliche Weiterbildung

Der Staat trägt die Ver­ant­wor­tung für die Infra­struk­tur in der sich Arbeit­nehmer und Arbeit­ge­ber auf Augen­höhe begeg­nen. Straßen, Bahn und ÖPNV sind Auf­gabe des Staates. Telekom­mu­nika­tion, Post, Wass­er und Strom gehören auch dazu. Der Staat trägt die Ver­ant­wor­tung dafür, dass alle Men­schen ihren indi­vidu­ellen Weg gehen kön­nen. Er erhält von abhängig beschäftigten Men­schen und von arbeit­geben­den Men­schen finanzielle Mit­tel zu gle­ichen Teilen. Auch achtet der Staat alle Steuern zahlen­den Men­schen gle­ich und trägt die Ver­ant­wor­tung. Einen Staat in dem jed­er nach Bil­dungs­stand oder Herkun­ft automa­tisch bessergestellt ist, lehnen wir ab.

Der Staat trägt die Ver­ant­wor­tung für die öffentliche Sicher­heit, das Indi­vidu­um verzichtet auf die Ausübung jeglich­er Gewalt.

Der Kern des Staates ist die Fam­i­lie, die sich aus Men­schen zusam­menset­zt die sich lieben und gegen­seit­ig Ver­ant­wor­tung übernehmen. Der Staat trägt Ver­ant­wor­tung in Kom­munen in denen diese Fam­i­lien leben. Von Bil­dung, über Gesund­heitsvor­sorge über Kranken­häuser, Pflege bis hin zum Grab. Die Men­schen ver­trauen ihrem Staat und der Staat ver­traut den Men­schen, das ist die grundle­gende Bedin­gung für ein Ver­hält­nis Bei­der.

Darum SPD:

… Sozialdemokratie ist mehr als nur eine Partei. Es ist eine gesellschaftliche Grun­de­in­stel­lung. Sie ist in ein­er über 150-jähri­gen Geschichte aus der Arbeit­er­be­we­gung gewach­sen. Nur funk­tion­iert sie eben nicht als Selb­stzweck. Die par­la­men­tarische Demokratie in Deutsch­land ist so aufge­baut, dass  Parteipro­gramme über Regierung­shan­deln entschei­den. Diese Pro­gramme wer­den von Men­schen geschrieben. Wenn der Parteiap­pa­rat tut was er will, oder für richtig hält, dann muss man seine Stimme erheben und sich ein­mis­chen. Man muss ein­treten, mitre­den und mitbes­tim­men. Demokratie lebt vom ein­mis­chen.

..ich schreib hier noch weit­er… wenn ich fer­tig bin mit “Welt ret­ten”…

Struk­tur der Sozialdemokratis­chen Partei

Die Sozialdemokratis­che Partei sollte basis­demokratisch organ­isiert sein. Die Organ­i­sa­tion­sstruk­tur tren­nt Ämter und Man­date auf gle­ichen Ebe­nen.

Schlagwörter: , , ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.