{"id":819,"date":"2018-09-16T10:35:47","date_gmt":"2018-09-16T08:35:47","guid":{"rendered":"https:\/\/dirk-diedrich.de\/?p=819"},"modified":"2018-09-16T10:35:47","modified_gmt":"2018-09-16T08:35:47","slug":"danke-fuer-die-dritte-amtszeit-als-stv-kreisvorsitzender","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dirk-diedrich.de\/?p=819","title":{"rendered":"Danke f\u00fcr die dritte Amtszeit als stv. Kreisvorsitzender"},"content":{"rendered":"<p>Hey, und guten Morgen. Nun gehe ich in das f\u00fcnfte Jahr als stellvertretender Kreisvorsitzender in Dithmarschen. Gestern war in Brunsb\u00fcttel Kreisparteitag der SPD Dithmarschen. Dort habe ich mich gerne zur Wiederwahl gestellt und ich bin mit einer Enthaltung und einer Gegenstimme in meinem Amt best\u00e4tigt worden.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Eigentlich ist das ja nun nichts wof\u00fcr es sich lohnt einen Blog zu schreiben. &#8220;Was ist das schon, als Stellvertreter&#8221;, oder?\u00a0 Aber genau das ist f\u00fcr mich Grund einen Blog zu schreiben. Denn es schie\u00dfen verdammt viele Gedanken durch meinen Kopf.<\/p>\n<p>Stellvertreter sein bedeutet, dass man demjenigen, den man vertritt den R\u00fccken st\u00e4rkt, oder in den entscheidenden Momenten auch mal freih\u00e4lt. Es bedeutet Vertrauen zu genie\u00dfen und Vertrauen zu haben. Teamarbeit ist unendlich wichtig, sowohl in Politik, als auch im Beruf. Da z\u00e4hlen eigene Ambitionen eben mal weniger als ein funktionierendes Team. Ich denke, dass wir im Vorstand der SPD Dithmarschen derzeit ein gutes Team sind.<\/p>\n<p>Wenn ich dar\u00fcber nachgedacht h\u00e4tte als ich junger Juso war, dann h\u00e4tte ich gesagt: &#8220;Tr\u00e4ume weiter Dirk.&#8221; Aber, die Zeiten \u00e4ndern sich. Zum Einen haben wir in Dithmarschen weniger als halb soviel Mitglieder wie noch vor 30 Jahren, und zum Anderen bedingt diese Lichtung der Mitgliederzahlen ein Umdenken in den K\u00f6pfen. Wir arbeiten eben einfach besser zusammen, und die Ortsvereine erkennen das.<\/p>\n<p>Wenn ich zur\u00fcckdenke wie die Listenaufstellungen in unserem Ortsverein Heide noch Ende der 1980er Jahre ablief, dann gruselt es mich. Weit \u00fcber einhundert Mitglieder kamen in die gro\u00dfe Markthalle und dann entbrannte der Kampf um die besten Listenpl\u00e4tze. Kaum Gelegenheit f\u00fcr Nachwuchs und ebenso wenig Platz f\u00fcr Frauen auf der Liste. Es wurde gestritten und gerungen. Teilweise flogen auch verbal die Fetzen. Nun sitzen wir gemeinsam in unserer kleinen Runde in Heide und freuen uns, dass wir \u00fcber hundert Mitglieder haben. Davon sind leider nicht einmal mehr als ein Dutzend zur aktiven Mitarbeit zu motivieren.<\/p>\n<p>Die &#8220;Politik&#8221; ist mittlerweile zu einem Schimpfwort verkommen. Oft bezeichnen Menschen mich als Politiker. Doch ich sehe mich nicht so. Das ehrenamtliche Engagement ist f\u00fcr mich auch kein Hobby, wie Modellbau, oder Sport. Nein, es ist vielmehr eine Aufgabe! Wir alle haben die Aufgabe unsere kleine Welt in der wir leben aktiv zu gestalten.<\/p>\n<p>Beispiel dazu? Facebook ist ein sch\u00f6nes Beispiel. Wir stecken mitten im Wettbewerb um den Chefsessel im Heider Rathaus. In anderen L\u00e4ndern und in Deutschland war es \u00fcblich, wenn man einen Kandidaten unterst\u00fctzen wollte, dann ist man in die Partei eingetreten, hat Gelder gespendet, oder wenn man das nicht wollte, oder konnte, dann hat man Unterst\u00fctzung angeboten. Neudeutsch w\u00fcrde man das Support nennen. Menschen, die Lust haben f\u00fcr ihre Sache zu arbeiten. Toll war das. In den modernen Zeiten beschr\u00e4nkt sich dieser Support auf Schriftwechsel in den sozialen Medien. Behauptungen bei Facebook \u00fcber Mitbewerber in die Welt setzen, oder andere Leute, die dort schreiben diskreditieren. Schade! Ich bin ziemlich entt\u00e4uscht \u00fcber diese Art der &#8220;Politik&#8221; die Menschen machen, die selber nicht viel von Politik halten. Aber genau das tun, was sie immer kritisieren, n\u00e4mlich &#8220;schlechte Politik&#8221;.<\/p>\n<p>Nun bin ich ein wenig abgeschweift, aber das ist auch gut so, denn ich sagte ja, dass mir tausend Dinge durch den Kopf gehen. Wertsch\u00e4tzen, akzeptieren und durch Taten \u00fcberzeugen, nicht Missionieren, das ist mein Wunsch in der politischen Debatte.<\/p>\n<p>Wie oft werde ich angesprochen &#8220;die in Berlin machen es unm\u00f6glich euch zu w\u00e4hlen&#8221;. Na und? Es gibt aber nun mal UNS hier an der Basis. Wir arbeiten f\u00fcr uns alle in der Region, oder vor Ort. Wir sitzen in Aussch\u00fcssen, treffen uns mit B\u00fcrgermeistern oder Landr\u00e4ten um neue Ideen f\u00fcr die Zukunft zu entwickeln.<\/p>\n<p>Damit wir das nicht immer nur im &#8220;eigenen Saft&#8221; tun, brauchen wir EUCH. Mitglieder, die Bock haben mit uns gemeinsam die Region, und den Ort nach vorn zu bringen. Die Grundwerte der Sozialdemokratie sind nirgendwo lebhafter und wertvoller als an der Basis im Ortsverein, oder im Kreis.<\/p>\n<p>Ach, und gestalten kann man am besten durch EINTRETEN, nicht durch austreten oder Verweigerung einer Wahl. Nun hab ich euch lang genug genervt. Wollt ihr noch wissen, was ich gestern nach der Wahl als erstes gedacht habe? Naja, rhetorische Frage, denn ich erz\u00e4hle es euch ja doch. Ich hab mich gefragt welcher der Delegierten mich nicht gew\u00e4hlt hat, und warum er nicht vorher mit mir geredet hat. Warum sind wir Menschen nur manchmal so kompliziert?<\/p>\n<p>Kommt in ein tolles Team. Denn so haben wir &#8220;Eine Stimme!&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Habt einen sch\u00f6nen Sonntag.<\/p>\n<p>folgt mir gern auf <a href=\"https:\/\/twitter.com\/DirkDiedrich\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">#TWITTER<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hey, und guten Morgen. Nun gehe ich in das f\u00fcnfte Jahr als stellvertretender Kreisvorsitzender in Dithmarschen. Gestern war in Brunsb\u00fcttel Kreisparteitag der SPD Dithmarschen. 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