{"id":883,"date":"2019-04-18T07:14:52","date_gmt":"2019-04-18T05:14:52","guid":{"rendered":"https:\/\/dirk-diedrich.de\/?page_id=883"},"modified":"2019-04-18T07:14:52","modified_gmt":"2019-04-18T05:14:52","slug":"spd-ov-heide","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/dirk-diedrich.de\/?page_id=883","title":{"rendered":"SPD OV Heide"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Versuch eines kleinen Abrisses zur Historie<\/h2>\n\n\n\n<p>Dithmarschen\nist ohne Zweifel ein besonderer Landstrich, ja vielleicht eine besondere\nGesellschaft in Deutschland. Die Gegend ist historisch l\u00e4ndlich gepr\u00e4gt,\nLandwirtschaft und Fischerei sind die urspr\u00fcnglichen Wurzeln des Broterwerbs in\ndiesem Land. In den St\u00e4dten etablieren sich aber nach und nach auch\ndienstleistende Handwerker. Schlosser, Schmiede, Weber, Schneider, Gerber und\nauch Schuhmacher. Von den Schuhmachern gab es in Heide, der gr\u00f6\u00dften Stadt im\nNorden Dithmarschens, sehr viele. <\/p>\n\n\n\n<p>Die\nLandbev\u00f6lkerung wuchs historisch ohne Frohndienst und Lehnswesen heran. Was\ndaran lag, das Dithmarschen bis 1559 unabh\u00e4ngig unter dem Erzbischof von Bremen\nwar, und nach der \u201eletzten Fehde\u201c weitgehende, ich nenne es mal \u201eNarrenfreiheit\u201c\nunter den D\u00e4nenk\u00f6nigen genoss. Gro\u00dfe H\u00f6fe, die in den H\u00e4nden der Geschlechter\nvon Generation zu Generation weiter gegeben wurden waren die Regel. Mit\nzunehmender Landgewinnung entstanden noch gr\u00f6\u00dfere Marschh\u00f6fe in den\nvorgelagerten Salzwiesen. Das stolze Land Dithmarschen blickt auf eine\nweitestgehend unabh\u00e4ngige Geschichte zur\u00fcck. <\/p>\n\n\n\n<p>In den St\u00e4dten wie Heide wuchs zudem ein B\u00fcrgertum heran. Landbesitz und ein gewisser Stand im Gemeindegef\u00fcge waren Voraussetzung die Bezeichnung B\u00fcrger zu f\u00fchren. Gemeinden, die sich weiter ausbreiteten wurden in Eggen geteilt, die ihre eigenen L\u00e4ndereien zu beackern hatten, damit auch die Menschen im Ort ihre Selbstversorgung garantieren konnten. Was nicht selber angebaut werden konnte wurde am Sonnabend auf dem Wochenmarkt in Heide besorgt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Demokratiebewegung im 19. Jhdt<\/h2>\n\n\n\n<p>Politisch war Deutschland in der ersten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts im Umbruch. Jeder erinnert sich an die Geschehnisse in der Frankfurter Paulskirche. In Dithmarschen und besonders in Heide kam es jedoch wie so oft ganz anders als in den anderen Regionen in Deutschland. Die Menschen in diesem kleinen und vermeintlich beschaulichen Teil der Republik waren es gewohnt, dass man ihre individuellen Meinungen h\u00f6rte und vor allem respektierte. Die Einverleibung Schleswig-Holsteins durch die Preu\u00dfen f\u00fchrte dazu, dass die widerspenstigen Dithmarscher sich neu organisierten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der B\u00fcrgerverein<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Welt geriet innenpolitisch sicherlich aus den Fugen, als die \u201eRevolution 1848\u201c \u00fcber Deutschland hereinbrach. Das althergebrachte B\u00fcrgertum f\u00fcrchtete extrem um Machtverlust und Aberkennung der Verg\u00fcnstigungen, die sie zu einer Art F\u00fchrungselite erkl\u00e4rte. In Heide gr\u00fcndete sich bereits 1846 ein B\u00fcrgerverein. Die Liste der Gr\u00fcndungsmitglieder des Heider B\u00fcrgervereins, der in seinen Nachfolgeorganisationen noch bis heute besteht liest sich wie ein \u201ewho is who\u201c der Heider Oberschicht. Wer heute durch die Stadt wandelt, der wird an allen Ecken und Enden auf diese Namen in Form von Stra\u00dfennamen sto\u00dfen. Da sind die Namen wie Griebel, Pauly, Stammer und D\u00fchrsen zu lesen. <\/p>\n\n\n\n<p>Hierzu sei ein Verweis gestattet. Wer denkt, dass in Dithmarschen nun die \u201eEinigkeit mit dem Deutschen Vaterland\u201c ausgerufen wurde, der sei get\u00e4uscht. Denn das Deutsche Volk war bei weitem nicht das Dithmarscher Volk. Die Menschen im S\u00fcden k\u00e4mpften und taktierten um die Demokratie, w\u00e4hrend im Norden Schleswig-Holsteins die Waffen sprachen. Preu\u00dfen eilte den Holsteinern gegen die D\u00e4nen zur Hilfe und lie\u00df sie drei Jahre sp\u00e4ter, den D\u00e4nen ausgeliefert, wieder alleine. Alle Bestrebungen der vorl\u00e4ufigen Regierung in Kiel und Rendsburg die Dithmarscher zu ermutigen ein Freicorps auf die Beine zu stellen gingen gr\u00fcndlich in die Hose. Letztlich wohl, weil die D\u00e4nen den Dithmarschern weitestgehend ihre Ruhe lie\u00dfen und das Land innenpolitisch wie vor 400 Jahren nach der Kirchspielsverfassung funktionierte. Hierzu sei genannt: D\u00f6rte Wiedemann \u201eNorderdithmarschen und die Erhebung 1848, in der Zeitschrift Dithmarschen Heft 2 Juni 1977.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Volksverein<\/h2>\n\n\n\n<p>Fast\nin diese Zeit, etwas mehr als 13 Jahre sp\u00e4ter gr\u00fcndet sich in Heide der liberale\n\u201eHeider Volksverein\u201c. Jedenfalls ist dem Verfasser nur diese eine Jahreszahl\nvon 1860 bekannt. Die gesellschaftliche Einordnung des Vereins kann erst einmal\nnur \u00fcber die Recherche der Namen und Berufe erfolgen. In den Statuten des\nVereins ist klar erkl\u00e4rt, dass der Verein sich mit der politische\nWillensbildung in Heide auseinander setzen will. Explizit ist auch erw\u00e4hnt,\ndass dieser Verein eine Bibliothek und eine Zeitschriftensammlung anlegen will.\nAufgenommen werden alle M\u00e4nner ab dem 18. Lebensjahr. Ausgenommen sind nur\nLehrlinge. Zu den Gr\u00fcndungsmitgliedern z\u00e4hlen andere angesehene B\u00fcrger der\nStadt Heide. So, der erste Heider B\u00fcrgermeister Blaas. <strong><em>Liste folgt<\/em><\/strong>. Einige Namen\nsind schlecht zu entziffern. Man bedenke, dass zu dieser Zeit Dithmarschen noch\nzu D\u00e4nemark geh\u00f6rte. Was sich ein paar Jahre sp\u00e4ter \u00e4ndern sollte. Dieser\nHeider Volksverein lieferte in der \u201eEingliederungsphase\u201c des Landes nach\nPreu\u00dfen viel Z\u00fcndstoff. Politisch zu denken galt in Preu\u00dfen als gef\u00e4hrlich. So\nverbot der Landrat Voelster den Lehrern in Heide die Mitgliedschaft in dem\nVerein. Sie wurden zum Austritt gezwungen! Dabei wurde in dieser Zeit\neigentlich nur die \u00e4u\u00dferst schlechte Bezahlung der Lehrer diskutiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch eines nach dem Anderen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wieder Stress mit D\u00e4nemark<\/h2>\n\n\n\n<p>Ausgerechnet\ndie D\u00e4nen waren es, die den Streit um Schleswig-Holstein erneut\nheraufbeschworen. Das kleine feine Land zwischen den Meeren, bestehend aus den\nLandschaften Schleswig, Holstein, Lauenburg und Dithmarschen geriet zwischen\nm\u00e4chtige Fronten als der neue d\u00e4nische K\u00f6nig Christian &nbsp;die Verfassung reformierte und somit\nSchleswig-Holstein fest nach D\u00e4nemark holte. Preu\u00dfen und \u00d6sterreich schickten\nTruppen nach Schleswig-Holstein und besetzte das ganze Land. In der Linie der\n\u201eErbfolge\u201c erhob sich der augustenburgische Herzog Friedrich der III zum\nrechtm\u00e4\u00dfigen Nachfolger des D\u00e4nischen K\u00f6nigs als Herzog von Schleswig. Die\nSchleswig-Holsteiner standen wieder vor der Wahl: D\u00e4nisch bleiben, einen\neigenen Herzog, der das Land eint und an den Deutschen Bund anschlie\u00dft, oder\naber das Joch der Preu\u00dfen und eine Regierung in Berlin. Das Schicksal w\u00e4hlte\ndie Berliner Regierung. Nein, vielmehr nahmen sich die Preu\u00dfen das Land. In\nDithmarschen ersetzten sie die V\u00f6gte durch Landr\u00e4te. Diese sollten Wahlbeamte\nsein. Das Dithmarscher Amt des Landvogtes endete in der Regel mit dem Tod. Es\nwar also ein Novum einen Landrat zu w\u00e4hlen. Die Preu\u00dfen lie\u00dfen die Kirchspiele\nweitestgehend autark. Allerdings nicht vollumf\u00e4nglich wie es die Dithmarscher\ngewohnt waren. Man bedenke bitte, dass ein \u201eKirchspiel\u201c angestammt die selben\nRechte hatte wie eine Freie- und Hansestadt. Kurzum, wenn einer sagt, dass die\nBayern einen \u201eHass\u201c auf die Preu\u00dfen haben, dann wei\u00df er nicht wie die\nDithmarscher \u00fcber die Preu\u00dfen dachten. Hierzu sei genannt: S\u00f6nke Diedrich \u201eDie\nStimmung in Dithmarschen w\u00e4hrend der Einverleibung Schleswig-Holsteins in\nPreu\u00dfen, in der Zeitschrift Dithmarschen Heft 2&nbsp;\n1978<\/p>\n\n\n\n<p>All dieser Trubel um die Organisation in irgendeinem Vereinswesen. Also \u201eB\u00fcrgervereine\u201c f\u00fcr die Reichen, oder Volksvereine f\u00fcr die Liberalen war nur ein kleiner Teil eines gro\u00dfen und Ganzen. So gab es auch Deutsche Vereine, Schleswig-Holstein Vereine und sowieso eine gro\u00dfe Anzahl an vermeintlich unpolitischen Vereinen in denen sich die Menschen organisierten. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Anf\u00e4nge<\/h2>\n\n\n\n<p>In Heide ergr\u00fcndete sich im Jahre 1861, also kurz vor der Einverleibung durch Preu\u00dfen, die Arbeiterbewegung. Nach B\u00fcrger- und Volksverein nun die ersten Arbeitervereine. Namentlich suche ich nun nach dem Arbeitergesangsverein Harmonia Heide und nach einem Arbeiterturnverein, der sich sp\u00e4ter \u201eFrei Heil\u201c Heide nennen wird. <\/p>\n\n\n\n<p>Die vielen Heider Handwerker, insbesondere das lederverarbeitende Gewerbe, waren schon fr\u00fch an der Arbeiterbewegung in Deutschland beteiligt, auch als die Stadt offiziell noch d\u00e4nisch war. Bereits am&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/index.php?title=18._April&amp;action=edit&amp;redlink=1\">18. April<\/a>&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/1861\">1861<\/a>&nbsp;gr\u00fcndete sich der&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/Arbeiterbildungsverein\">Arbeiterbildungsverein<\/a>&nbsp;Heide, der es sich zur Aufgabe machte, die Bildung einer freien politischen Meinung zu f\u00f6rdern.<sup><a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/Ortsverein_Heide#cite_note-1\">[1]<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Es gab eine kleine Bibliothek in der Tivolistra\u00dfe.\u00a0In Lesekreisen wurden nach Feierabend \u00fcberregionale Zeitungen vorgelesen.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/1861\">1861<\/a>&nbsp;gr\u00fcndeten sich auch der&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/Arbeitergesangverein\">Arbeitergesangsverein Harmonia<\/a>&nbsp;und der&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/Arbeiterturnverein_Heide\">Arbeiterturnverein &#8220;frei heil&#8221;<\/a>, der sich deutlich von den nationalistisch gesinnten Turnern des Turnvaters Jahn abhob.<\/p>\n\n\n\n<p>Die\nArbeiterbewegung des Ferdinand Lassalle ergr\u00fcndet sich in Heide erst 1869.\nEndet aber auch 1870\/71 wieder wegen der harten preu\u00dfischen Gesetze. Entweder\ndie Genossen verleugnen ihre Mitgliedschaft, oder aber sie wurden schlicht weg\nin den Kriegsdienst gezogen. Abgesehen davon gibt es unter der preu\u00dfischen\nHerrschaft sowieso keine Meinungsfreiheit mehr. Jede ver\u00f6ffentlichte Zeitung in\nSchleswig-Holstein wurde in Kiel gegengelesen und notfalls entsch\u00e4rft. Eine\neigene Presse gab es in Dithmarschen erst ab 1869. Hierzu wird in der\nFestschrift der Dithmarscher Landeszeitung zu ihrem 150-j\u00e4hrigen Bestehen wohl\neiniges zu lesen sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Heider Arbeiterbildungsverein unterhielt auch eine Krankenkasse &#8220;Hilfe&#8221;.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/1902\">1902<\/a>\u00a0hatte die Kasse 528 Mitglieder. Diese recht unpolitisch klingenden Vereine waren die Wiege der Heider Sozialdemokratie, denn vom d\u00e4nischen K\u00f6nig wurde jegliche offizielle politische Aktivit\u00e4t verboten.<\/p>\n\n\n\n<p>Deutliche Bewegungen zum Deutschen Reich und die sp\u00e4tere preu\u00dfische Herrschaft in Schleswig-Holstein waren hilfreich bei der Entwicklung der Arbeitervereine. So wurde im Mai\u00a0<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/1869\">1869<\/a>\u00a0vom Lohgerbermeister\u00a0<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/index.php?title=Genosse_Br%C3%BCning&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Br\u00fcning<\/a>\u00a0die Ortsgruppe Heide des\u00a0<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/Allgemeiner_Deutscher_Arbeiterverein\">Allgemeinen deutschen Arbeitervereins (ADAV)<\/a>\u00a0gegr\u00fcndet, aus dem sp\u00e4ter die SPD hervorging. Bereits nach einem Jahr z\u00e4hlte der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/ADAV\">ADAV<\/a>\u00a0in Heide \u00fcber 150 Mitglieder. In den folgenden Jahren ging die gro\u00dfe Politik um die Vereinigungsparteitage der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/SAP\">SAP<\/a>\u00a0jedoch vollkommen an der Heider Arbeiterbewegung vorbei. Der Deutsch-Franz\u00f6sische Krieg und der Verlust vieler klassischer Arbeitspl\u00e4tze im Handwerk f\u00fchrten zu einem Mitgliederschwund, der eine &#8220;Aufl\u00f6sung auf Zeit&#8221; zur Folge hatte. Inaktiv waren die Sozialdemokraten in Heide jedoch nicht.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/1891\">1891<\/a>\u00a0wurde der Ortsverein der Heider SPD unter der Leitung von\u00a0<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/index.php?title=Anton_Volk&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Anton Volk<\/a>\u00a0neu gegr\u00fcndet.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/index.php?title=Carl_Prien&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Carl Prien<\/a>\u00a0war sein erster\u00a0<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/Vertrauensperson\">Vertrauensmann<\/a>. Die Vertrauensleute waren das Bindeglied zwischen den Ortsvereinen und der Au\u00dfenwelt. Denn das preu\u00dfische Vereinsgesetz von\u00a0<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/1850\">1850<\/a>\u00a0verbot jegliche Kommunikation zwischen den Organisationsebenen politischer Vereine.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Weimarer Republik<\/h2>\n\n\n\n<p>In der Weimarer Republik war die NSDAP in Dithmarschen besonders erfolgreich &#8211; bei der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/Provinziallandtagswahl_1929\">Provinziallandtagswahl 1929<\/a>\u00a0wurde sie in Norder- und S\u00fcderdithmarschen jeweils st\u00e4rkste Partei. Es begannen harte Zeiten f\u00fcr die Sozialdemokraten. Letzter SPD-Vorsitzender vor dem Verbot\u00a0<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/1933\">1933<\/a>\u00a0war\u00a0<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/index.php?title=Peter_Kuskopf&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Peter Kuskopf<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/Datei:Reichsbanner_Heide.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/images\/thumb\/4\/43\/Reichsbanner_Heide.jpg\/180px-Reichsbanner_Heide.jpg\" alt=\"\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Reichsbanner Schwarz Rot Gold 82 Mann. Am\u00a0<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/index.php?title=2._August&amp;action=edit&amp;redlink=1\">2. August<\/a><a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/1924\">1924<\/a>\u00a0bildete sich bereits wenige Monate nach der Gr\u00fcndung des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold auch in Heide eine Ortsgruppe. Wie so oft nahm Heide eine Sonderstellung ein. Denn nicht nur Heider Sozialdemokraten waren im Reichsbanner, sondern es zog verschiedenste Demokraten zum Kampf f\u00fcr die Demokratie, etwa Hans Siercks jun. und August Vehrs, der kurz zuvor noch bei den Kommunalwahlen f\u00fcr die konservativ-b\u00fcrgerliche &#8220;Liste Vehrs&#8221; angetreten waren. \u00dcber einhundert Heider waren in der Folgezeit im Reichsbanner aktiv. Alle gemeinsam trieb der Gedanke an, die Demokratie zu erhalten.<sup><a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/Ortsverein_Heide#cite_note-Pfeil-6\">[6]<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">NS-Herrschaft<\/h2>\n\n\n\n<p>Nach dem missgl\u00fcckten Attentat auf Adolf Hitler am&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/index.php?title=20._Juli&amp;action=edit&amp;redlink=1\">20. Juli<\/a>&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/1944\">1944<\/a>&nbsp;f\u00fchrten die Nazis&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/Aktion_Gewitter\">umfangreiche Verhaftungen<\/a>&nbsp;durch, auch in Heide. Hier traf es unter anderen die SPD-Mitglieder&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/Auguste_Ebeling\">Auguste Ebeling<\/a>,&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/Thord_Jibsen\">Thord Jibsen<\/a>&nbsp;und&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/Emil_Schmekel\">Emil Schmekel<\/a>. Letzterer starb kurz darauf im KZ Bergen-Belsen &#8211; offiziell an &#8220;Lungentuberkulose&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nach 1945<\/h2>\n\n\n\n<p>Die SPD geh\u00f6rte zu den ersten Parteien, die nach der NS-Diktatur in Heide wieder politisch aktiv wurden. Vorsitzender war zun\u00e4chst wieder&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/index.php?title=Peter_Kuskopf&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Peter Kuskopf<\/a>, der auch erster Kreisvorsitzender f\u00fcr&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/Kreisverein_Norderdithmarschen\">Norderdithmarschen<\/a>&nbsp;wurde.<sup><a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/Ortsverein_Heide#cite_note-7\">[7]<\/a><\/sup>&nbsp;Ab etwa&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/1948\">1948<\/a>&nbsp;\u00fcbernahm&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/index.php?title=Arnold_Wulf&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Arnold Wulf<\/a>&nbsp;den Vorsitz.<sup><a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/Ortsverein_Heide#cite_note-8\">[8]<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Auch die&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/Arbeiterwohlfahrt\">Arbeiterwohlfahrt<\/a>&nbsp;(AWO) wurde reaktiviert. Dort engagierte sich&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/Auguste_Ebeling\">Auguste Ebeling<\/a>, die die Gefangenschaft bei den Nazis \u00fcberlebt hatte.<sup><a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/Ortsverein_Heide#cite_note-9\">[9]<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>In seinen Berichten an die britische Milit\u00e4rregierung schreibt der &#8220;Resident Officer&#8221; des Kreises Norderdithmarschen, Sir Ronald Sinclair, dass die SPD in Heide sich\u00a0<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/1950\">1950<\/a>\u00a0sogar an den Bundespr\u00e4sidenten gewandt habe, als im Kreis rechtsradikale Aktivit\u00e4ten wieder massiver wurden:&#8221;&#8216;Wie \u00fcberall im Land, hat auch hier im Kreis der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wolfgang_Hedler\">Fall Hedler<\/a>\u00a0f\u00fcr Aufregung gesorgt. Er hatte einige recht erfolgreiche Veranstaltungen hier, vor seiner Verurteilung&#8217;, berichtet Sir Ronald \u00fcber den rechtsradikalen DP-Mann Wolfgang Hedler, der mit seinen Angriffen auf Gegner des Nationalsozialismus und mit antisemitischen Parolen f\u00fcr Schlagzeilen sorgt und nach einem Proze\u00df deswegen aus der Partei ausgeschlossen wird [&#8230;]. Mit einem Telegramm an den Bundespr\u00e4sidenten dr\u00fcckt die Heider SPD-Ortsgruppe ihre Bef\u00fcrchtungen um die Zukunft der Nation aus. Und einzelne SPD-Vertreter wiederholen ihre Bef\u00fcrchtung, da\u00df sich das Jahr\u00a0<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/1933\">1933<\/a>\u00a0wiederholen k\u00f6nnte.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig machten sich die Kommunisten an die Heider Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten heran:&#8221;Eine Aktion der Heider KP jedoch zeigt ein klares Ziel: Es geht darum, die linken Sozialdemokraten anzusprechen. Sir Ronald berichtet: &#8216;Am\u00a0<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/index.php?title=13._Dezember&amp;action=edit&amp;redlink=1\">13. Dezember<\/a><a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/1950\">1950<\/a>\u00a0gab es ein Treffen der &#8216;Sozialdemokratischen Aktion&#8217; in der &#8216;Traube&#8217;. Handzettel mit Einladungen waren auf der Stra\u00dfe verteilt worden, und ungef\u00e4hr 50 Leute waren gekommen. Anscheinend war der Heider SPD-Vorstand eingeladen worden, aber niemand war erschienen.Ein Friedrich Klug, der behauptete, ein SPD-Kreistagsmitglied aus Offenbach zu sein, war der Hauptredner, und er und andere Sprecher nutzten die Abwesenheit des Vorstandes f\u00fcr Angriffe auf die SPD-F\u00fchrung und deren Verrat an den Zielen von Marx und Bebel. Der Sprecher betonte, er sei kein Kommunist, sondern wolle Sozialdemokrat bleiben mit dem Ziel, die Sozialdemokratie von ihren Verstrickungen mit dem Kapitalismus und der Reaktion zu befreien. Dann folgte die \u00fcbliche SED- und KPD-Propaganda mit der Verherrlichung der Zust\u00e4nde in der Sowjetunion und in Ostdeutschland, f\u00fcr Klassenkampf und Diktatur des Proletariats.Drei von der SPD deswegen Ausgeschlossene berichteten von ihrem Besuch in Ostdeutschland, und es stellte sich heraus, da\u00df im Oktober 16 Leute aus Heide an Kursen in Ostdeutschland teilgenommen hatten. W\u00e4hrend der Diskussion wurde klar, da\u00df etwa 15 Anwesende die Meinung der Veranstalter nicht teilten. Die SDA will k\u00fcnftig jeden Freitagabend um 20 Uhr Diskussionsabende abhalten.&#8217;<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/1984\"> <\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/1984\">1984<\/a>\u00a0wurde die Heider SPD \u00fcberregional &#8220;ber\u00fchmt und ber\u00fcchtigt&#8221;, als sie die Politik in Schleswig-Holstein mit einem Prozess am Verwaltungsgericht in Atem hielt. Um was ging es? Der Heider Magistrat hatte eine neue Nutzungssatzung f\u00fcr die Nutzung der neuen Fu\u00dfg\u00e4ngerzone erlassen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>In dieser Satzung wurde es den politischen Parteien verboten, zu Wahlkampfzwecken Veranstaltungen abzuhalten. Dies rief die Heider SPD unter der F\u00fchrung von\u00a0<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/index.php?title=S%C3%B6nke_Diedrich&amp;action=edit&amp;redlink=1\">S\u00f6nke Diedrich<\/a>\u00a0auf den Plan. Unterst\u00fctzung kam aus Kiel vom ehemaligen Landesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer\u00a0<a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/Klaus_Rave\">Klaus Rave<\/a>. Die ganze Geschichte kann man heute noch nachlesen.<sup><a href=\"https:\/\/www.spd-geschichtswerkstatt.de\/wiki\/Ortsverein_Heide#cite_note-12\">[12]<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dirk-diedrich.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/IMG_20190416_102046-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-886\" width=\"397\" height=\"529\" srcset=\"https:\/\/dirk-diedrich.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/IMG_20190416_102046-768x1024.jpg 768w, https:\/\/dirk-diedrich.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/IMG_20190416_102046-225x300.jpg 225w, https:\/\/dirk-diedrich.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/IMG_20190416_102046-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/dirk-diedrich.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/IMG_20190416_102046-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/dirk-diedrich.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/IMG_20190416_102046-1568x2091.jpg 1568w, https:\/\/dirk-diedrich.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/IMG_20190416_102046-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 397px) 100vw, 397px\" \/><figcaption>Der Arbeiterwahlverein Heide<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die ersten Gehversuche der Heider Sozialdemokratie w\u00e4hrten nicht lange. Quellen best\u00e4tigen, dass bereits um 1870\/71 herum der Ortsverein tempor\u00e4r geschlossen wurde. Wir finden daf\u00fcr sehr viele Gr\u00fcnde. Da war die allgemeine Wehrpflicht und der drei J\u00e4hrige Milit\u00e4rdienst, den man nun ableisten musste. Das erste Mal seit \u00fcber 300 Jahren, dass Dithmarscher gezwungen wurden zu einer Waffe zu greifen. Hier sei besonders der Preu\u00dfisch-Franz\u00f6sische Krieg genannt. Alleine aus dem Ortsverein Heide mussten 40 Genossen in den Krieg ziehen. Mit den neuen Herren aus Berlin kam aber auch die gro\u00dfe Unsicherheit. Viele freie Handwerker, die unter d\u00e4nischer Herrschaft sich dem Dienst an der Waffe noch entziehen konnten wurden nun \u201egezogen\u201c. Um dieses zu umgehen gab es nur einen einzigen Ausweg. Auswandern, oder Krieg. Bereits im Jahr 1866 stiegen die Auswanderungszahlen aus Norderdithmarschen in ungeahnte H\u00f6hen. Der letzte Punkt f\u00fcr diesen vorl\u00e4ufigen Tiefpunkt der Sozialdemokratie in Heide war, dass viele der abh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigten \u201eUrmitglieder\u201c einfach aus strukturellen Gr\u00fcnden wegziehen mussten. Viele mittelst\u00e4ndische Firmen wurden zusammengelegt, oder es gab die ersten Kaufh\u00e4user in denen man \u201eManufakturware\u201c kaufen konnte. Was aber wohl kurios in dieser Zeit war. Die Wahlvereine. In Heide gab es seit 1875 einen \u201eArbeiterwahlverein\u201c, der in den Akten nach 1885 als \u201esocialdemokratischer Wahlverein\u201c gef\u00fchrt wird. Die Perversion des Polizeistaates wird dadurch deutlich, dass der Vorsitzende in jedem Jahr die Mitglieder namentlich, mit Beruf und Herkunft an die Polizeibeh\u00f6rde melden musste. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Wiedergeburt<\/h2>\n\n\n\n<p>1891 war die Zeit der Verfolgung offenbar beendet. Es wurde der Sozialdemokratische Arbeiterverein und auch der SPD Ortsverein neu begr\u00fcndet. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dirk-diedrich.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/IMG_20190412_104101-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-887\" width=\"304\" height=\"405\" srcset=\"https:\/\/dirk-diedrich.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/IMG_20190412_104101-768x1024.jpg 768w, https:\/\/dirk-diedrich.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/IMG_20190412_104101-225x300.jpg 225w, https:\/\/dirk-diedrich.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/IMG_20190412_104101-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/dirk-diedrich.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/IMG_20190412_104101-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/dirk-diedrich.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/IMG_20190412_104101-1568x2091.jpg 1568w, https:\/\/dirk-diedrich.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/IMG_20190412_104101-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 304px) 100vw, 304px\" \/><figcaption>Nach 1910 offerierte der Gastwirt Off Getr\u00e4nke f\u00fcr Sozialdemokraten<\/figcaption><\/figure><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Versuch eines kleinen Abrisses zur Historie Dithmarschen ist ohne Zweifel ein besonderer Landstrich, ja vielleicht eine besondere Gesellschaft in Deutschland. Die Gegend ist historisch l\u00e4ndlich gepr\u00e4gt, Landwirtschaft und Fischerei sind die urspr\u00fcnglichen Wurzeln des Broterwerbs in diesem Land. In den St\u00e4dten etablieren sich aber nach und nach auch dienstleistende Handwerker. Schlosser, Schmiede, Weber, Schneider, Gerber [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":891,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-883","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dirk-diedrich.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/883","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dirk-diedrich.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/dirk-diedrich.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dirk-diedrich.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dirk-diedrich.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=883"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/dirk-diedrich.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/883\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dirk-diedrich.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/891"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dirk-diedrich.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=883"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}