Dirk Diedrich

Sozialdemokrat

28. September 2017

Allgemein/Pressemitteilung
Die Schwarze Ampel befördert ins Abseits, nicht aber zur Schule!

Dirk Diedrich
Foto: Dirk Jacobs

Die Schwarze Ampel befördert die Lernenden ins Abseits, nicht aber zur Schule!

Zu den finanziellen Her­aus­forderun­gen der Schüler­be­förderung in Schleswig-Hol­stein erk­lärt Dirk Diedrich, Mit­glied im SPD-Lan­desvor­stand und Lan­desvor­sitzen­der der Arbeits­ge­mein­schaft für Bil­dung der SPD Schleswig-Hol­stein:

„In Schleswig-Hol­stein bedarf es drin­gend ein­er Verbesserung der Schüler­be­förderung. Denn die kosten­freie Beförderung zur näch­st­gele­ge­nen Schule klappt für Schü­lerin­nen und Schüler ab Klasse 10 nur, wenn keine Kreis­gren­zen dazwis­chen­liegen. Anson­sten ist Zahlt­ag!

Das System ist verworren und ungerecht

Zu viele Ungerechtigkeit­en, Geset­zeswirren und let­ztlich Zuständigkeitsstre­it­ereien bauen unnötige finanzielle Hür­den für Eltern auf und lassen durch kom­mu­nale Zwiste finanzielle Rei­bungsver­luste entste­hen, die den Haushalt von Kom­munen unnötig belas­ten.

 

Inte­gra­tionskinder im Sekun­dar­bere­ich beispiel­sweise wer­den auf Kosten der Eltern dor­thin geschickt, wo es DaZ-Zen­tren gibt. Da kann es auch schon mal zu größeren Ent­fer­nun­gen und höheren Kosten kom­men. Von Auszu­bilden­den und Studieren­den ganz zu schweigen.

Lösungen

Die Regierung muss sich zügig mit den Kreisen und den Schul­trägern in Verbindung set­zen, um ein „Schüler/Azu­bi/S­tu­di-Tick­et“ ins Leben zu rufen, wie es in vie­len anderen Bun­deslän­dern bere­its existiert und schon länger von der SPD Schleswig-Hol­stein gefordert wird. Diesen Ver­wal­tungsirrsinn weit­er auf Kosten der Kinder und Eltern auszu­tra­gen, ist unver­ant­wortlich. Es gibt gang­bare Lösun­gen, man muss das vorhan­dene Geld nur an der richti­gen Stelle aus­geben: für unsere Kinder!“

 

Schlagwörter: , , , ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.