Dirk Diedrich

Sozialdemokrat

30. Januar 2017

Allgemein/Dithmarschen/Pressemitteilung
Landesparteitag 2017: Danke für Euer Vertrauen.

Dirk Diedrich
Foto: Dirk Jacobs

Ihr Lieben, ich hab mir Gedanken gemacht. Gedanken zu Papi­er gebracht, und dann diese Gedanken dann doch zum größten Teil ver­wor­fen. Warum? Nun, ich wollte Euch auf dem Lan­desparteitag nicht unnötig lang­weilen, ich danke Euch ein­fach für Euer Ver­trauen. Darum veröf­fentliche ich jet­zt meine Rede hier zum Nach­le­sen!

Ein­fach so vom Manuskript abgeschrieben:

Liebe Genossin­nen und Genossen,

ehe ich an dieser Stelle über mich rede, gilt es Danke zu sagen.

Danke an den Lan­desvor­stand für die gute Zusam­me­nar­beit.

Dank auch an meinen Lan­desvor­stand­skol­le­gen Math­ias Stein für seine geleis­tete Arbeit, und Danke dass Du immer für mich da warst.

Es war eine tolle Zeit und ich wün­sche mir, dass unsere Fre­und­schaft nicht unter dein­er neuen Leben­s­pla­nung lei­det.

 

Ihr Lieben,

nun ste­he ich nach fast zwei Jahren wieder vor Euch und kan­di­diere erneut — ich kann nicht anders.

Ich habe immer noch Ideen und Ziele.

Die wichtig­sten Sta­tio­nen mein­er bish­eri­gen Arbeit habe ich für euch in meinem Rechen­schafts­bericht zusam­menge­fasst.

Viele neue Ideen kamen mir in den Kopf die langsam reifen mussten und zum Teil auch noch ein wenig Reifezeit vor sich haben. Also hab ich mich erst ein­mal um das geküm­mert was ich kann.

Die beru­fliche Bil­dung.

Ich bear­beite das The­ma schon seit vie­len Jahren von ver­schieden­sten Seit­en aus.

Als Lehrer, als Gew­erkschafter auch immer in guter Zusam­me­nar­beit mit den Kol­legin­nen und Kol­le­gen, sowie mit Kam­mer, Innung und Betrieben.

Vieles, was wir bei der Arbeits­ge­mein­schaft für Bil­dung beschlossen haben ste­ht nun in unserem Regierung­spro­gramm und ich bin stolz darauf.

Viele gute Ideen zum Regierung­spro­gramm kom­men von den Jusos und den Arbeits­ge­mein­schaften.

Einige Sachen die noch fehlen, sind ein Arbeit­sauf­trag an mich.

Schritt für Schritt gehen wir gemein­sam mit Torsten Albig und Brit­ta Ernst weit­er

Als näch­sten Schritt zum Schleswig Hol­steinis­chen Insti­tut für beru­fliche Bil­dung (SHIBB), um Kom­pe­ten­zen der Beru­flichen Bil­dung aller Min­is­te­rien zu bün­deln, danach den Näch­sten.

 

Genossin­nen und Genossen,

Wir alle haben noch eine Menge Arbeit vor uns!

Die Aus­rich­tung der Partei gerechter zu gestal­ten.

Gemein­sam haben wir in Schleswig Hol­stein ein Gerechtigkeitspa­pi­er erar­beit­et — nun ist es an der Zeit es laut im Bund zu disku­tieren.

Erb­schaftss­teuer, Rente, Bürg­erver­sicherung, Reform der Kap­i­taler­tragss­teuer, Ver­mö­genss­teuer — es gibt so unendlich viel zu tun.

Als Partei wün­schen wir uns Ver­trauen von Bürg­erin­nen und Bürg­ern

Doch viele Men­schen ver­trauen der Poli­tik nicht mehr.

Wir drehen uns viel zu oft aus der staatlichen Ver­ant­wor­tung und schieben sie oft auf die Men­schen zurück.

Anstatt ein­fach mal zu entschei­den!

Der schlanke Staat erfordert immer mehr Ver­ant­wor­tung durch die Men­schen.

Sind wir nicht die Partei, die den Bürg­erin­nen und Bürg­ern ver­traut und ihnen ein Licht in schwieri­gen Leben­sphasen spendet?

Wir lassen es zu, dass man sich selb­st beim Bah­ntick­etkauf im Tar­ifgewirr ver­hed­dern kann.

Sind wir nicht die Partei, die Wege ebnet und verbindet?

Wir müssen mehr in Bil­dung investieren um Men­schen im All­t­ag nicht alleine zu lassen. Gute Bil­dung ist der Schlüs­sel zu indi­vidu­ellem Erfolg und gesellschaftlichem Wohl­stand.

Ungerechtigkeit­en müssen analysiert und abgestellt wer­den.

Ver­trauen gegen Ver­trauen, das muss unsere neue Poli­tik in diesem Jahrhun­dert sein.

Wir sind die Partei der sozialen Gerechtigkeit liebe Genossin­nen und Genossen.

Immer weniger Men­schen arbeit­en in der Pro­duk­tion, immer weniger Sozialver­sicherun­gen wird gezahlt. Wir sollen die daraus resul­tierende Kon­se­quenz der Rentenkürzung aus­baden, dabei hat sich nur jemand anders unsere Rente eingesteckt, weil Maschi­nen die Arbeit erledi­gen.

Die Leben­szeitar­beit muss neu geord­net wer­den, es ist nicht gerecht, wenn immer weniger Arbeit­nehmerin­nen und Arbeit­nehmer immer mehr Ver­ant­wor­tung zu tra­gen haben.

In dem Zusam­men­hang müssen wir auch über das Ehre­namt reden, denn auch das ist Arbeit­szeit!

Wir müssen das anpack­en Genossin­nen und Genossen!

Ziele klar for­mulieren und dann Über­legen wie wir das finanzieren.

Danach müssen sich die Steuern und die Haushalte richt­en!

Ihr seht, ich bin noch nicht fer­tig mit mein­er Arbeit, darum ste­he ich heute erneut hier.

Let­ztes Mal sagte ich euch: „Ich bin Schloss­er, und ich bin stolz darauf!“

In den ersten Monat­en mein­er Aus­bil­dung bekam ich einen U-Stahl in die Hand gedrückt.

Ich sollte da oben einen Mil­lime­ter abfeilen.

Nehmt doch mal zehn Blät­ter die vor euch liegen — das ist ein mm… jeden Tag habe ich zir­ka 0,1 mm geschafft. Das ist EIN Blatt Papi­er

Acht Stun­den jeden Tag, jede Sekunde ein Feilen­hub, das macht zir­ka 288.000mal hin und her.

Man bekommt viel Respekt vor dem Mate­r­i­al und lernt viel Geduld.

Diese Geduld ist eine mein­er beson­deren Stärken.

Also, wenn euch Kom­pe­tenz im Bere­ich Bil­dungspoli­tik, beson­ders im Bere­ich der Beru­flichen Bil­dung im Lan­desvor­stand wichtig ist, dann bitte ich um Eure Stimme.

Wenn ihr mir helfen wollt, dass wir die beru­fliche Bil­dung zukun­ftssich­er gestal­ten, dann bitte ich um eure Unter­stützung.

Vie­len Dank!

 

 

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